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29.6.10 18:54


19.6.10 11:53


blickselig

blickselig

 

als deine augen mir

sprachen,

verlor ich

mich.

meine lippen

lieszen worte zu küssen

vergehen & uns

purpurfarbene levkojen

entstehen, sie raubten

uns atem &  wir,

wir waren brücken

-los, wenn wir uns,

schosz an schosz

auflösten.

 ©noel

12.6.10 16:09


pas de deux de la morte lente

 

pas de deux de la mort lente

 

ich brauche keinen

spiegel, wenn ich suche

dir aus dem weg

zu blicken, finde ich

meine spuren;

an meinen schatten

hängst du & suchSt

mich zu verwOrten.

buchSTABe um buchSTABe

befriedest du,

machst du mich

zum panther,

der stumpf sich

an den stäben pfählt.

 

10.6.10 19:04


skizzen

in sitzreihen trompetet

rücklings eine nase,

krankheit ohne geSicht.

jemand räuspert sich

- im vorübergehen –

murmelt morgen.

die unruh

lässt eile aufkommen,

zeiger zeitigen zu-

& ausstieg

- auf bahnhöfen -

kleinspurige casinos

keine kugeln

laufen, nur

münzhuren lautmalen rund

um die uhr, blenden

aus. 7er & kronen

belohnen. rien ne va plus

ist unerhört,

mit der letzten münze

im schlitz verschwunden.

- trostLos –

liegt der asphalt,

hart & stad,

auf dem weg weg.

das vergEssen geht

mit der dämmerung,

plakate

- weisz bezahnt -

grinsen glück in rot

geäderte pupillen.

c) noel

2.6.10 23:09


dämmernis

 

wenn morgens im dämmerdunkel,

der mond wie ein karfunkel

mich noch staunen macht, wenn ich ungeacht

der düstren träume, nicht beton & zäune,

sondern bäume, blumen, gras sehe

wenn ich vögel

höre, wenn nicht

der verstand die oberhand

hat, wenn lippen sanft

dem tag die stunden lächeln,

wenn alles unentdeckt scheint,

bin ich mit mir,

meiner imagination vereint & glück

ist namensloses wErden

 

 c)noel

2.6.10 18:49


war wahr

 

es war... was war wahr?
ein konstrukt buchstabierte sich. 
es hatte sich regelrecht in die allgemeinheit verwortet.
fehler waren ausgeschlossen, aber diese allGemeinen
konstrukte zeugten besondere tränen.
tränen, die ein sehnen hinterlieszen.
ein sehnen, das wusste, dass wahr nicht war, was wahr zu sein schien.
orte, alles buchstabierte sich um das sein.
alles schien, meinte allgemein zu sein.
alles forderte die ausschlieszlichkeit, die weit von wahr & sein sich ausLebte.
& du, du nickst & deine augen sprechen, versprechen gemeinSamkeit.
wüsste ich nicht, um deine taubheit, würde ich mir einbilden, du verständest mich.
tschüsz meine liebe.
es war
doch nicht wahr.

©noel

30.5.10 11:41


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