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noel
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Über
Blog
spiegelei
als augen mich umgaben, die keiner sprache mächtig, als blut ich zwischen zähnen zog, als abSichten mich gängelten, schrie der spiegel unerhört. so musst ich blut an meinen fingern finden, damit die seele ruh‘ empfinden, damit sie dunkel überwinden wollt. 
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blickselig
blickselig als deine augen mir sprachen, verlor ich mich. meine lippen lieszen worte zu küssen vergehen & uns purpurfarbene levkojen entstehen, sie raubten uns atem & wir, wir waren brücken -los, wenn wir uns, schosz an schosz auflösten. ©noel
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pas de deux de la morte lente
pas de deux de la mort lente ich brauche keinen spiegel, wenn ich suche dir aus dem weg zu blicken, finde ich meine spuren; an meinen schatten hängst du & suchSt mich zu verwOrten. buchSTABe um buchSTABe befriedest du, machst du mich zum panther, der stumpf sich an den stäben pfählt.
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skizzen
in sitzreihen trompetet rücklings eine nase, krankheit ohne geSicht. jemand räuspert sich - im vorübergehen – murmelt morgen. die unruh lässt eile aufkommen, zeiger zeitigen zu- & ausstieg - auf bahnhöfen - kleinspurige casinos keine kugeln laufen, nur münzhuren lautmalen rund um die uhr, blenden aus. 7er & kronen belohnen. rien ne va plus ist unerhört, mit der letzten münze im schlitz verschwunden. - trostLos – liegt der asphalt, hart & stad, auf dem weg weg. das vergEssen geht mit der dämmerung, plakate - weisz bezahnt - grinsen glück in rot geäderte pupillen. c) noel
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dämmernis
wenn morgens im dämmerdunkel, der mond wie ein karfunkel mich noch staunen macht, wenn ich ungeacht der düstren träume, nicht beton & zäune, sondern bäume, blumen, gras sehe wenn ich vögel höre, wenn nicht der verstand die oberhand hat, wenn lippen sanft dem tag die stunden lächeln, wenn alles unentdeckt scheint, bin ich mit mir, meiner imagination vereint & glück ist namensloses wErden c)noel
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war wahr
es war... was war wahr? ein konstrukt buchstabierte sich. es hatte sich regelrecht in die allgemeinheit verwortet. fehler waren ausgeschlossen, aber diese allGemeinen konstrukte zeugten besondere tränen. tränen, die ein sehnen hinterlieszen. ein sehnen, das wusste, dass wahr nicht war, was wahr zu sein schien. orte, alles buchstabierte sich um das sein. alles schien, meinte allgemein zu sein. alles forderte die ausschlieszlichkeit, die weit von wahr & sein sich ausLebte. & du, du nickst & deine augen sprechen, versprechen gemeinSamkeit. wüsste ich nicht, um deine taubheit, würde ich mir einbilden, du verständest mich. tschüsz meine liebe. es war doch nicht wahr. ©noel
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